
Trigger
Trigger erkennen – vom Wissen ins Tun
Kennst du das?
Plötzlich überkommen dich (oder dein Kind) Gefühle
– Wut, Ärger, Frust, Resignation.... – und du reagierst nur, wie ferngesteuert,
obwohl du eigentlich anders handeln wolltest.
Vielleicht in Situationen mit deinem Chef/deiner Chefin, Partner, Mutter, Vater, Schwester, Bruder, Schwiegermutter, Nachbarn, deinen Kindern....
Oder, wenn mal wieder gefühlt das ganze Leben gegen dich ist.
Diese unkontrollierten Reaktionen kosten Energie,
belasten dich und bringen dich nicht weiter.
Das sind Trigger/ Auslöser.
Oft stammen sie aus unserer Kindheit:
Dein Körper und dein Verstand
haben damals Schutzmechanismen gelernt,
die heute für dich nicht mehr dienlich sind.
Du gehst automatisch in Kampf, Flucht oder Starre,
obwohl es in der Situation nicht dienlich ist.
Danach fühlst du dich schlecht oder schämst dich vielleicht sogar.
In der Visualisierung finden wir die Auslöser dahinter
und durchbrechen den Automatismus durch Refraiming.
Wir ersetzen negative, dir nicht dienliche Gefühle durch dir dienliche und bedenken die Situation noch einmal neu.
Durch die Visualisierung erfährst du, wie es ist, einen Trigger zu spüren,
aber gelassen zu bleiben – ruhig, souverän, entspannt.
Niemand und Nichts im Aussen hat einen Einfluss auf dich, wenn du dich dazu entscheidest .
Dieses Erlebnis ist ein echter Gamechanger:
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Du sparst Energie, statt sie in alte, nicht mehr dienliche Muster zu investieren.
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Deine Umwelt spürt deine Ruhe und Sicherheit - klar im Innen, klar im Außen.
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Du erlebst echte Selbstermächtigung - die Freiheit deine Reaktionen selbst zu steuern.
Stell dir vor, beim nächsten Trigger bemerkst du nur: da ist er - aber es macht nichts mit mir! Du kannst die Situation kontrollieren.
Sie kontrolliert nicht mehr dich.
Dieses Gefühl wird dein Leben verändern!

Dornröschen
Das Märchen Dornröschen ist eine kraftvolle Metapher für innere Blockaden. Nach außen wirkt alles märchenhaft schön – das Leben funktioniert, Rollen sind verteilt, der Alltag läuft. Und doch gibt es mitten in diesem inneren Reich einen Ort, an dem etwas Traumatisches geschehen ist. An diesem Punkt ist die Entwicklung stehen geblieben.
Um diesen Ort herum hat sich eine dichte Dornenhecke gebildet. Sie schützt – und sie grenzt ab. Jedes Mal, wenn wir uns ihr nähern, spüren wir Schmerz. Im Coaching sprechen wir hier von einer isolierten Blockade: einem eingefrorenen inneren Zustand.
Im Inneren des Schlosses ist alles wie angehalten. Der Koch hebt die Hand, um dem Küchenjungen eine Ohrfeige zu geben – doch die Bewegung bleibt stecken. Zeit, Gefühl und Handlung sind eingefroren. Die Dornenhecke wächst mit jeder Berührung weiter, als würde sie sagen: Hier ist es gefährlich. Geh nicht weiter.
Doch Wachstum beginnt dort, wo wir bereit sind hinzuschauen. Wenn wir den Mut entwickeln, der Dornenhecke zu begegnen, wenn wir Vertrauen fassen und unseren Willen stärken, können wir weitergehen. Ja, der Prozess kann schmerzhaft sein. Das Durchleben dessen, was damals unterbrochen wurde, fühlt sich nicht angenehm an.
Doch genau darin liegt die Befreiung. Wenn wir den eingefrorenen Moment zu Ende fühlen und zu Ende erleben, löst sich die Blockade. Das Leben kommt wieder in Bewegung. Und hinter der Dornenhecke wartet nicht die Gefahr – sondern Freiheit.

